Sommer-Jugend-Zeltlager-Zeit

Gemeinschaft erleben, Verantwortung übernehmen und dabei jede Menge Spaß haben – genau das macht das Ehrenamt bei den Ministranten in Denkingen aus. Nele Gaupp und Julia Waimer engagieren sich als Oberministrantinnen mit Herzblut und organisieren alles, was die Minis begeistert: von Gruppenstunden über Aktionen bis hin zum großen Sommerlager. Was sie antreibt, sind die strahlenden Gesichter der Kinder, der starke Zusammenhalt und die Erfahrung, gemeinsam Großes auf die Beine zu stellen. Hinter jeder Freizeit steckt viel Einsatz, doch die Freude an der Gemeinschaft macht alles wett.

Für unsere Sommerausgabe im Pfarrmagazin habe ich mit zwei Oberministrantinnen aus Denkingen gesprochen:
Nele Gaupp 22 Jahre alt, begann nach der Kommunion und ist seit 5 Jahren Leiterin. Julia Waimer 21 Jahre alt, seit vier Jahren in der Funktion als Leiterin dabei.
 
Was sind eure Aufgaben als Oberminis?
Wir organisieren Ministunden, bereiten neue Minis auf die Gottesdienste vor, planen Aktionen für Kommunionkinder und unterstützen bei Gemeindeveranstaltungen. Wir organisieren das Sommerlager. Dieses Jahr haben wir aktuell 61 TN mit Leiter und Küchenhilfen.
 
Was macht euch an eurer Rolle besonders Spaß?
Uns gefällt es, die Aktionen zu planen. Die Rückmeldungen der begeisterten Kinder sind der größte Dank. Wir haben immer ein Hauptmotto, dieses wird allerdings nicht verraten, so bleibt die Spannung bis zu Beginn des Lagers.
 
Gibt es auch Herausforderungen?
Puh! Ja es ist schon immer sehr viel was es da zu planen und denken gibt. Am schwierigsten ist die Terminfindung. Es ist auch nicht leicht, jedes Jahr ein Haus zu finden. Gut ist auf jeden Fall, dass wir von unserer Gemeindereferentin, Sybille Konstanzer unterstützt werden, des es hilft uns enorm.
 
Was macht die Minis als Gemeinschaft besonders?
Der Zusammenhalt. Durch die vielen gemeinsamen Aktionen entstehen Freundschaften und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Kirche verbindet und schafft Begegnungen.
 
Was habt ihr durch euer Engagement gelernt?
Verantwortung zu übernehmen, über sich hinauszuwachsen und zu sehen, wie viel Arbeit hinter einer gelungenen Freizeit steckt.
 
Ein besonderes Erlebnis der letzten Jahre?
Eine Unterkunft, die nur mit einer Gondel erreichbar war, und eine große Wasserschlacht mit einer anderen Gruppe – solche Momente bleiben unvergessen.
 
Was gebt ihr jüngeren Minis gerne mit auf den Weg?
Die Kinder sollen Spaß haben. Sie lernen, dass es viel mehr bringt, wenn man miteinander und nicht gegeneinander unterwegs ist. Erfahren Gemeinschaft. Lernen mit Fehlern umzugehen. Jeder hat schon mal Fehler gemacht, wir profitieren alle davon, wenn wir offen damit umgehen und einander ein Vorbild sind.
 
Wenn ihr in einem Satz sagen müsstet:
Warum sollte man Mini werden?
…der Zusammenhalt und der Spaß😊!
…wir haben so unterschiedliche Aktionen miteinander und bei uns es wird es nie langweilig.
 
Wow, vielen Dank für dieses spürbare Engagement. Bei dieser Vorfreude würde ich am liebsten selber mitfahren und dabei sein, In dieser Gemeinschaft möchte man Teil sein, mitmachen.
Liebe Julia, liebe Nele, vielen Dank für Euren Einsatz! An dieser Stelle sage ich auch ALLEN, die Lager und Freizeiten organisieren und unseren Kindern diese Gemeinschaften und miteinander möglich machen DANKE!
 
Das Gespräch führte
Christine Brückner
Referentin für Engagementsförderung